SPILET WYTER!

Ein Theater im Theater. Ein Lustspiel in drei Akten Von: Rick Abbot Aus dem Amerikanischen übersetzt und bearbeitet durch: Hannes Zaugg-Graf.

Sie sind nervös, haben Angst zu versagen und müssen ein Werk zur Vollendung bringen. Der ortsansässige Autor zerstört in seinem Eifer die gemachte Arbeit und bringt immer bessere Ideen. Auch noch kurz vor der Premiere. Verwirrung und Chaos sind perfekt. Wer verübelt es, dass die Beherrschung verloren geht und Trost im Alkohol gesucht wird?

Spilet wyter" beschert Einblick in die "heile Welt" des Laientheaters. Sind sie auch vom Theatervirus besessen und haben schon mal in einer Theaterproduktion mitgewirkt. Wenn dem so ist lehnen sie sich ruhig zurück und geniessen die Anstrengungen dieser Theatergruppe zur Inszenierung des Kriminalstücks "Ein höchst abscheulicher Mord" Im ersten Akt besuchen sie eine der letzen Proben der Laiengruppe. Beim Bühnenbau wird noch tüchtig gehämmert und geschraubt. Auch einige Spieler tun sich noch schwer. Nicht nur beim Sitzen auf den Gartenstühlen. Auch die Textwiedergabe lässt zu wünschen übrig. Da verleihen auch die neuen Textvorschläge des ortsansässigen Autors keine Sicherheit. Drum: "Spilet wyter!" Im zweiten Akt dürfen sie der Hauptprobe beiwohnen. Die verunsicherte Gruppe lässt nun keinen noch so kleinen Fehler aus, um einen Durchlauf zu verhindern. Zudem sorgt der allseits beliebte Autor hinter der Bühne für die gewünschten Nuancen. Eine Hauptprobe darf ja nicht perfekt sein. Drum: "Spilet wyter!" Im dritten Akt gehören sie zur erlauchten Gesellschaft, welche zur Premiere geladen ist. Alles Glück und Mut zureden nützt leider nichts. Die Rubin-, äh Diamantkette verhilft zum totalen Chaos. Deshalb werden die vielen Patzer und Improvisationen von einigen Spielern mit Alkohol herunter gespült.

Die nächste Vorstellung, wenn es eine geben sollte, wird sicher besser. Drum: "Spilet wyter!"